Hat Leitungs- oder Mineralwasser wirklich die Aufgabe unseren Körper mit Mineralien zu versorgen?

Die Werbung versucht uns mit gigantischem Aufwand immer wieder glaubend zu machen, dass ein gesundes Wasser viele Mineralien benötigt. Welche Aufgabe das Wasser in unserem Körper wirklich hat, erfahren Sie hier.
 
 
 

Mineralien im Trinkwasser/Mineralwasser

Welche Mineralien sind nach der Reinigung noch im Wasser enthalten? Was ist mit Kalzium, Magnesium, Kalium usw. alles Mineralien, die der Körper braucht?

Generell sind zunächst die Mineralien ebenso wie die Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Es gibt jedoch die Möglichkeit der Remineralisierung.

Jedoch sind die im Wasser gelösten Mineralstoffe für den Menschen von geringer Bedeutung, da diese mengenmäßig unerheblich sind und zu großstofflich.

Sie müssten 20 bis 60 Liter Mineralwasser pro Tag trinken, um z.B. den Kalziumbedarf zu decken. Eine normale Ernährung mit Brot, Banane, Käse usw. ist da viel effektiver.

Übrigens: Wasser ist ein Lebensmittel und kein Nahrungsmittel. Es dient dem Transport der Nahrung und dem Abtransport von Schadstoffen.

Krank durch anorganische Mineralien im Wasser?

Naturarzt Dr. Allan Banik:
„Anorganische Mineralstoffe, insbesondere Kalk, Gips und Marmor vermag unser Organismus nicht umzusetzen. Daher ist die Gefahr von Ablagerungen, zusammen mit anderen Stoffen (Cholesterin), groß. Ablagerungen machen, wie man weiß, den Menschen frühzeitig inaktiv und krank, wobei die unterschiedlichsten Symptome entstehen, sicherlich nach der Theorie des Angriffs auf die schwächsten Stellen. Sei es im Darminneren die Verstopfung, in Nieren, Galle und Blase die Steine, in den blutführenden Gefäßen die Arteriosklerose und in den Gelenken die Arthritis, um nur die Wichtigsten zu nennen.“

(aus „Wasser das größte Geheimnis“; Waldhausen Verlag)

Ist molekulargefiltertes Wasser schädlich für den Menschen?

Reines Wasser ist für Mensch und Tier angenehm und lecker. Es kommt in dieser Form in Hochgebirgslagen vor und wird sogar in Bioläden angeboten (1,20 bis 5 EUR pro Liter). Das Wasser welches wir trinken, dient dem Körper einerseits bei der Nährstoffaufnahme als Transportmittel zu den Zellen hin und andererseits es soll die Giftstoffe, die wir täglich zu uns nehmen und die Abfallprodukte die unser Körper produziert, ausschwemmen. Ist das Wasser schon mit zuviel „Mineralien“ und anderen Stoffen gesättigt, kann es keine, oder nur weniger andere Stoffe aufnehmen und der Austausch in unserem Körper kann nur verringert erfolgen.
Die Mineralien, die unser Körper benötigt, nimmt er zu 98 % in organisch gebundener Form über die Nahrung auf, die Mineralien im Wasser sind für die Ernährung eher irrelevant, da die Mengen zu gering sind. Um Ihren Körper mit lebenswichtigen Elektrolyten (Salzen) zu versorgen, ist die einfachste Art eine geringe Menge gutes unraffiniertes Salz (Steinsalz oder Himalayasalz) zum Würzen Ihrer Speisen oder als Salzsohle zu sich zu nehmen. Mineralstoffe sind in einer ausgewogenen Ernährung reichlich vorhanden.

Anorganische Mineralien im Mineralwasser - Brauchen wir diese?

Mineralien sind für den Körper und seine Funktionen zweifelsfrei lebensnotwendig. Ist es aber notwendig, dass vermutete oder tatsächlich nachgewiesene Mineraldefizite mit Mineralwasser aufgefüllt werden? Und ist Mineralwasser eine geeignete Alternative zum Leitungswasser? Mineralwasser kann neben Mineralien – wie in der Ausgabe Juli 2011 nachgewiesen – fast durchgängig Spuren von Schwermetallen und Pestiziden enthalten. Stellen Sie sich so Ihr ideales Trinkwasser vor?

In einer Zeit geprägt von Profit, wirtschaftlichen Interessen und genialen Marketingstrategien hält man die Mineralien in Mineralwässern für lebensnotwendig. Die Abfüller natürlicher Mineralwässer werben damit, und es entstanden zahlreiche Getränke zum Ausgleich von Mineralstoffmangelerscheinungen. Aber in der letzten Zeit mehren sich Stimmen, die vor dem unkontrollierten Genuss von Mineralwässern warnen.

Der menschliche Organismus »lebt« unter anderem von Mineralien. Mineralien zerfallen in Flüssigkeiten in ihre Elektrolyte, wie im Wasser eben, und werden vom Körper in dieser Form in ihrer Ganzheit in den körperlichen Elektrolythaushalt aufgenommen und dort in vitalen Prozessen wie dem Stoffwechsel und der Regelung des Wasserhaushaltes umgesetzt. Das Problem, um das es in den Diskussionen über die Mineralien im Mineralwasser nun geht, bezieht sich auf die unterschiedlichen Formen der Mineralien, und zwar auf die sogenannten „anorganischen“ Mineralien und die sogenannten „organischen“ Mineralien, besser: organisch gebundenen Mineralien. Die anorganischen Mineralien sind jene, die direkt aus dem Erdreich kommen, die dort vom Wasser aus den Gesteinen gelöst werden und ins Wasser übertreten. Die organisch gebundenen Mineralien sind jene, die bereits in Pflanzen oder Tieren verstoffwechselt worden sind und dort organisch gebunden wurden.

Nach Ansicht einiger Wissenschaftler können die aus dem Erdreich oder dem Wasser bzw. Mineralwasser stammenden anorganischen Mineralien von den menschlichen Zellen nicht direkt verstoffwechselt, d. h. zu körpereigenen Stoffen umgebaut werden. Sie müssen zunächst von den pflanzlichen Zellen verstoffwechselt und zu organischen Mineralien umgewandelt werden. Dabei wird ihre Struktur in eine menschenverträgliche Form umgewandelt. Zwar können auch anorganische Mineralien vom Menschen verstoffwechselt werden, dies erfordert jedoch umfangreichere Körperleistungen und Vitamin D als die Verstoffwechselung organisch gebundener Mineralien. Denn der Organismus muss das nachvollziehen, was bei den organisch gebundenen Mineralien schon vorhanden ist: Er muss organische Transporthelfer bilden, welche die meisten Mineralien durch die Lücken der Zellwände hindurch transportieren. In Mineralwässern sind diese Transporthelfer für die anorganischen Mineralien jedoch nicht enthalten, weshalb sie – wenn der Körper sie nicht ausreichend bildet – vor den Zellen im Bindegewebe liegen bleiben (= Ablagerungen).

Nun sind eben einige Wissenschaftler der Ansicht, dass die von den menschlichen Zellen nur schwer assimilierbaren anorganischen Salze, die im Mineralwasser enthalten sind, zu einer Elektrolyt-Überbelastung des Blutes führen können. Sie müssen dann durch Nierenfiltration ausgeschieden werden. Die ständige Ausscheidung nicht assimilierbarer Elektrolyte stört auf Dauer die normale Ausscheidungsfunktion der harnbildenden Nierenzellen; das Blut wird unvollständig gereinigt, die unvollständige Filtration der Mineralstoffe in den Nieren führt zu Ausfällen in Blut und Gewebe, diese sind dann die Ursachen für weitere Mineralablagerungen: Es treten sogenannte Verkalkungen durch Anlagerung von Mineralien an Cholesterin und Gefäßunebenheiten auf. Auch in den Blutgefäßen in Herz und kommt es zu „Verkalkungserscheinungen“ wie zur vorzeitigen Alterung usw.Außerdem werden die überschüssigen nicht ausgeschiedenen anorganischen Mineralien bzw. ihre Elektrolyte im Organismus, vorzugsweise im Bindegewebe, „abgelagert“, dadurch treten im Bindegewebe Transitblockaden und im Elektrolythaushalt Verschiebungen auf. Sie machen den Weg frei für das Entstehen chronisch-degenerativer Erkrankungen.

(Quelle: „belebtes-Wasser.de“ und „Das Wasser-Praxisbuch“ von Dieter Schmitz)

Bei der belaAQUA und belaECO Technologie können Sie frei nach Ihren Bedürfnissen und Überzeugungen wählen zwischen reinem mineralfreiem pH-neutralem Wasser oder reinem leicht mineralisiertem basischen Wasser. Diese Konfigurationen lassen sich jederzeit beliebig ändern.

Was sind Chelate?

Chelate sind in vielen Nahrungsmitteln, z.B. als Kalziumlaktat in der Milch, Chrom- und Selenchelat in der Hefe, Magnesiumchelat im Chlorophyll, Eisenchelat im Blut, etc.

Chelate sind an organische Stoffe (z.B. Aminosäuren, Laktat, Citrat, etc.) gebundene Mineralien. Bei der Aufnahme von Chelat im Körper wird dieser Aminosäure-Ring aufgelöst und der Mineralstoff seiner Verwendung zugeführt. Die dabei freiwerdenden Aminosäuren sind organische Grundbausteine und lassen sich ebenfalls im Körper einsetzen.

Welches sind die besten Mineralstoffquellen?

Optimal ist eine ausgewogene Ernährungsweise mit einem großen Anteil an Salaten, Gemüse und frischem Obst. Zum Kochen und Trinken nehmen Sie am Besten reines Wasser mit möglichst wenig anorganischen Salzen.

Bei einer ausgewogenen Ernährungsweise legt sich der Körper normalerweise einen langfristigen Vorrat aller lebenswichtigen Substanzen an, aus dem er seinen Bedarf deckt. Dieser körpereigene Speicher wird automatisch wieder angefüllt, sobald die entsprechenden Mineralien in der Nahrung angeboten werden. Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Körper sich aus einem reichhaltigen Nahrungsangebot auf optimale Weise all die Substanzen holt, die für seine Erhaltung und seine Gesundheit nötig sind.

Wasser hat in unserem Organismus die Funktion der Reinigung, des Transportes und der Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen (Atmung, Temperaturregulierung, Zellfunktion, etc.). Eine Versorgung mit Mineralien aus dem Wasser spielt da eher eine untergeordnete Rolle, zumal Sie pro Tag 30 bis 80 Liter Wasser trinken müssten, um Ihren Mineralienhaushalt aus dem Wasser zu versorgen.

Können wir unseren Mineralbedarf durch Leitungswasser oder Mineralwasser decken?

Wasser enthält Mineralien in Form von sogenannten mineralischen Salzen – auch anorganische Mineralien genannt. Nach neuesten Erkenntnissen nimmt der menschliche Körper diese anorganischen Salze nur dann auf, wenn er seinen Bedarf nicht in „organischer Form“ aus den festen Nahrungsmitteln decken kann.
Feste Nahrungsmittel enthalten hauptsächlich „organische Mineralien“ in Form von Proteinverbindungen (Chelaten) und natürlichem Zucker. Die Aufnahme dieser organischen Stoffe fällt dem Körper weit leichter, als die der anorganischen Salze.

Doch selbst wenn wir die im Wasser vorhandenen Mineralien problemlos aufnehmen könnten, so ist die darin enthaltene Menge im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln nur sehr gering – so gering, dass normales Leitungswasser als Mineralstoffquelle nicht ausreicht, den täglichen Bedarf zu decken!

Zum Vergleich:
Ein Glas Milch enthält mehr Kalzium und Magnesium als 20 Liter Trinkwasser. Auch Wasser mit hohem Mineralgehalt (z. B. einer Heilquelle) löst das Problem der Mineralstoffzufuhr nicht. Zum einen führen Sie Ihrem Körper dadurch Mineralsalze zu, die für ihn problematischer sind, als die Chelate der organischen Nahrungsmittel. Zum anderen laufen Sie Gefahr, einige Mineralien (z.B. Natrium) in zu hohen Mengen zu sich zu nehmen.
Große Mengen an anorganischen Mineralien geben dem Wasser außerdem einen unangenehmen metallischen, manchmal auch salzigen Geschmack, der Speisen und Getränke negativ beeinflusst. Besonders deutlich wird dies bei Mineral- und Tafelwasser, das über längere Zeit offen gestanden hat: Wenn die Kohlensäure verflogen ist, dann schmeckt das Wasser oft schal und unangenehm und besitzt auch nicht mehr die Fähigkeit, Durst zu löschen.

Die Aufnahme von Mineralien:
Bei der Beurteilung, welche Mineralien sich für den menschlichen Organismus am besten eignen, wurde bisher nur selten zwischen der Verwendung von Mineralien im Körper, also deren Funktion und der Aufnahme der Mineralien in den Körper, – also der „Transportverpackung“ unterschieden.

Erst seit kurzem weiß man, dass die Aufnahme von Mineralstoffen nur wenig damit zu tun hat, wie diese Stoffe im Körper eingesetzt werden und in welcher Form sie dort auftreten.

Ein kleines Beispiel:
Wenn Sie unter Eisenmangel leiden, so hat es wenig Zweck, Eisenspäne zu essen. Was Sie brauchen, ist Eisen in einer organischen Verpackung, zu der der Körper Zugang hat.

Dem Körper werden Mineralien in zwei Formen angeboten:

in anorganischer Form (z.B. im Wasser als Mineralsalze) und

in „organischer“ Form (in der festen Nahrung als sogenannte Chelate).

Im letzten Jahrzehnt wurde festgestellt, dass der Körper organische Chelate weit besser aufnimmt, als die anorganischen Mineralien. Er greift sogar nur dann auf anorganische Mineralien zurück, wenn er seinen Bedarf nicht aus den Chelaten der organischen Nahrung decken kann.
Die Unterschiede dieser beiden Mineralstoffarten sind enorm: Kalziumsalz (Kalziumsulfat, Kalziumkarbonat etc.) wird beispielsweise nur zu 5-10 Prozent aufgenommen, Kalzium in Chelatform aber zu 95 Prozent.

Quelle: u. a. Fachinformationen Trinkwasser (wurde anlässlich des medizinischen Kongresses in BADEN-BADEN 2004 im Rahmen eines Vortrages präsentiert)

Welches ist das richtige Trinkwasser für ein langes Leben in Gesundheit und Vitalität?

Die Gesundheit eines Volkes ist an der Qualität seines Wassers ablesbar.
Henry Coanda, der Vater der Flüssigkeitsdynamik, untersuchte weltweit den Zusammenhang zwischen Wasserqualität und Lebenserwartung der Bewohner der jeweiligen Region. Es gelang ihm anhand des Wassers einer Region zuverlässige Aussagen über die Gesundheit der dort lebenden Menschen zu treffen.

Er bewies die Richtigkeit des Satzes:
„Je gesünder das Wasser, desto gesünder ist der Mensch!“

Aber auf welche Eigenschaften kommt es nun an?

Um auf solche elementaren Fragen die richtige Antwort zu finden, gibt es zwei bewährte Wege:

• der einfachste und sicherste Weg ist es, die Natur zu befragen; denn die Natur hat auf alle diese Fragen des Lebens und der Gesundheit die richtige Antwort und – die Natur lügt nicht! Man orientiert sich und sein Verhalten an Menschen bzw. an Völkern, die das haben, was man selbst sucht.

• in unserem Falle z.B. also an Volksstämmen, die ein hohes Alter in Gesundheit und Vitalität erreichen. Wenn wir also die Natur befragen, welches Wasser für den Menschen als Trinkwasser vorgesehen ist, dann sehen wir die Menschen in früheren Zeiten das Wasser trinken, das ihnen die Natur auf dem silbernen Tablett vorsetzt: Regen- und Quellwasser

Und wenn man betrachtet, was die Hunzukuc trinken, dann ist das das Gletscherwasser aus dem Himalaja. Denn bei diesem Pakistanischen Bergvolk aus dem Hunzatal ist eine Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren nicht unüblich.

So, und nun haben wir ein Problem. Das gute Regen- und Quellwasser aus früheren Zeiten gibt es schon seit langem nicht mehr, und die wenigsten von uns wollen sicherlich in den Himalaja auswandern, um dort das richtige Wasser zu finden.

Lassen Sie uns betrachten, was die entscheidenden Eigenschaften sind, die diesen Wassern gemeinsam sind:

• Ich denke, eine springt uns sofort ins Auge: größte Reinheit
Denn in den früheren Zeiten gab es ebenso wenig Umweltverschmutzung auf der Erde wie auch heute noch im Himalaja.

• eine zweite ist ähnlich augenfällig: die Naturbelassenheit
Hier wie da wurde bzw. wird das frische und lebendige und sauerstoffhaltige Wasser unmittelbar da getrunken, wo es die Natur serviert.

• Die Dritte ist nicht so offensichtlich, man entdeckt sie, wenn man das Wasser auf seine Inhaltsstoffe untersucht: größte Reinheit
Nun werden Sie sagen: Halt, das hatten wir schon als ersten Punkt ! Sie haben recht. Aber hier ist noch eine andere Reinheit gemeint, als nur das Fehlen von Schadstoffen und Giften, nämlich: das Freisein des Wassers von gelösten Mineralien.

Quelle: Margitta Stephan

Wo liegt der Unterschied zwischen Mineralien und ihrer Verwertung im Körper?

Die Begriffe „organisch“ und „anorganisch“ stammen aus einer Zeit, in der die Chemiker annahmen, dass die Stoffe, die in der belebten Natur vorkommen, nicht in der unbelebten Natur vorkämen und umgekehrt.

So teilten sie die chemischen Elemente in die zwei Kategorien

• „anorganisch“ für die unbelebten Stoffe und
• „organisch“ für die belebten Stoffe.

Später fand man dann heraus, dass bestimmte Elemente sowohl in der belebten wie auch in der unbelebten Natur vorkommen. Dennoch blieb man bei der Aufteilung der Chemie in „organische Chemie“ und „anorganische Chemie“.

Und da man die Mineralien nun mal der anorganischen Chemie zugeteilt hatte, blieb man dabei. Daher gelten Mineralien also immer als anorganisch.

Unser Körper kann anorganische Stoffe praktisch nicht verwerten.

Das Eisen im Wasser kann Ihr Körper genauso wenig verwerten wie Eisenspäne, die Sie von einem Stück Eisen abfeilen.

Anorganische Mineralien, wie sie z.B. im Wasser vorkommen, werden als freie Stoffe im Blut transportiert und soweit sie für den Körper nicht verwertbar sind, entweder ungenutzt über die Nieren wieder ausgeschieden oder in den Blutgefäßen und im Bindegewebe abgelagert.

Vielmehr benötigen wir „organisch gebundene“ Mineralien, z.B. aus Pflanzen.

Der menschliche Stoffwechsel ist darauf ausgerichtet, die für ihn notwendigen Mineralstoffe an organische Stoffe ( z.B. Aminosäuren ) gebunden aufzuschließen und zu assimilieren (in den Stoffwechsel einzubauen).
Dieses Vermögen des Körpers, zugeführte Stoffe verwerten zu können, nennt man „Bioverfügbarkeit“.

Diese Erkenntnis hat die pharmazeutische Industrie längst berücksichtigt und deshalb bindet sie Mineralstoffe, die z.B. in einem Medikament wirken sollen, an organische Stoffe wie Citrat, Gluconat oder Orotat o.ä.

Pflanzen haben die besondere Fähigkeit, die in der Erde gelösten anorganischen Mineralien über die Wurzeln aufzunehmen, chemisch zu binden und so für uns Menschen verwertbar zu machen.

So bildet die Pflanze das Tor zwischen der toten Welt der anorganischen Mineralstoffe und unserer lebendigen Welt des organischen Lebens.

Ein einziger, natürlich gewachsener Apfel enthält mehr Calcium und Magnesium als 20 Liter Wasser!

Quelle: Margitta Stephan

Welches Wasser ist denn nun das richtige?

Leitungswasser und Flaschenwasser, auch und gerade das so beliebte Mineralwasser sind als Mineralstoffquelle bzw. -Lieferant völlig ungeeignet, weil die im Wasser vorliegenden Mineralien nicht in der optimalen Form (Verstoffwechselung) vorliegen und von der Menge her viel zu gering sind.

Die Werbung versucht uns mit gigantischem Aufwand immer wieder glaubend zu machen, dass ein gesundes Wasser viele Mineralien benötigt.

Ist das wirklich so der nur ein Werbetrick mit gigantischem Gewinn? Die Mineralwasserindustrie hat diesen Milliardenmarkt längst für sich erkannt und weiß ihn zu nutzen!

Aber wissen Sie, was noch viel schlimmer ist?
Bis jetzt haben Sie hoffentlich erkannt, dass Leitungswasser und Flaschenwasser nicht wirklich zur Versorgung mit den notwendigen Mineralstoffen geeignet ist.

Wenn das alles wäre, würde man sagen: Diese Wasser sind zwar nicht gesundheitsfördernd, aber zumindest neutral, denn immerhin versorgen sie meinen Körper mit lebensnotwendigem Wasser.

Der Grund für die Forderung nach einem möglichst mineralarmen, möglichst reinen Wasser hat noch einen ganz anderen wichtigen Grund.

Erinnern Sie sich noch an die wichtigste Aufgabe des Wassers im Körper?
Richtig, seine Fähigkeit, Stoffe aufzunehmen und zu transportieren! z.B. Nährstoffe in die Zelle, Abfallprodukte aus der Zelle heraus zur Ausscheidung (Stoffwechsel).

Da aber die Kapazität des Wassers, Stoffe aufzunehmen (zu lösen) begrenzt ist, kann ein Wasser, in dem schon viele Stoffe (z.B. anorganische Mineralien/Salze) gelöst sind, diese Aufgaben nur noch eingeschränkt oder auch gar nicht mehr erfüllen.

Ein Beispiel:
Stellen Sie sich vor, Sie wollen Fenster putzen.
Das bedeutet doch, Sie wollen, dass Ihr Putzwasser Stoffe (in diesem Falle Schmutzteilchen von den Scheiben) in sich aufnehmen soll, damit diese so in die Kanalisation transportiert werden können. Richtig?
Welches Wasser eignet sich dafür besser? Ein reines Wasser oder eines, dass schon viele gelöste Stoffe (Kalk, Salze, Schmutzpartikel) enthält?
Haben Sie das schon mal mit dem Wasser probiert, mit dem Sie zuvor Ihren Abwasch gemacht haben oder das Treppenhaus gewischt haben?
Sie werden mir zu recht antworten: Das geht nicht, da werden die Fenster ja noch schmutziger.

Und genau dasselbe kann in Ihrem Körper auch passieren: Nicht nur, dass das Bestreben und Vermögen des Wassers, Stoffe aufzunehmen und zu transportieren, reduziert wird, nein – es werden stattdessen sogar Stoffe, die schon im Wasser gelöst sind (anorganische Mineralien) im Bindegewebe abgelagert und führen dort zur Verschlackung.

Und auch hier lohnt es sich, einmal konsequent hochzurechnen:
Wenn sich von den vielen Schadstoffen, die wir täglich aufnehmen, nur ein einziges Gramm pro Tag in unserem Körper ablagert, sind dies nach einem Jahr bereits mehr als 365 Gramm – nach 10 Jahren mehr als 3,65 Kilogramm – nach 40 Jahren schon über 14 Kilogramm – Stoffe, die Sie nicht benötigen, aber mit sich herumtragen!

Die steigende Zahl der unter sogenannten Zivilisationskrankheiten leidenden Bundesbürger in den letzten 20 Jahren sollte uns zu denken geben:
Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Osteoporose sind untrennbar mit Verschlackungszuständen, der Übersäuerung und verminderten Sauerstoffversorgung verbunden.
Sie sind Endzustände jahrelanger Fehlfunktionen und ständig fortschreitender Verschmutzungen besonders des Bindegewebes, der Schutthalde unseres Körpers.

Quelle: u.a. Margitta Stephan


zurück zur Übersicht

 

Das könnte Sie auch interessieren:

FAQ-Evolution

Besonderheiten der belaAQUA Evolution

Ein Produkt, welches aus Leidenschaft geschaffen wurde. Beeindruckende Leistung, einzigartig – mit nichts zu vergleichen. Moderne Technik, mikrobiologisch sicher Quickfilter-Technik – kurzum: der Zukunft...Weiterlesen