Uran: Laut Mineralwasserverordnung gibt es keinen Grenzwert für Uran, im Leitungswasser ist der Grenzwert 10 μg/l. Zyanid im Mineralwasser = 70 μg/l, im Leitungswasser = 50 μg/l.

Wussten Sie übrigens, dass Kalziumsulfat (in den meisten Mineralwässern enthalten!) ein anderes Wort für Gips ist?

Wird Mineralwasser besser kontrolliert als Leitungswasser?

Trinkwasserverordnung Mineralwasserverordnung
Das erste was auffällt wenn man sich die Mineralwasserverordnung anschaut, ist die Tatsache, dass der Gesetzgeber den Mineralwasserkonzernen nur die Kontrolle von 16 Schadstoffen auferlegt.

Wer liest schon die Mineralwasser-
verordnung?

Im Gegensatz zur Trinkwasserverordnung gibt es beim Mineralwasser für folgende Stoffe überhaupt keine Grenzwerte: Uran, Fungizide, Herbizide, organische Chlorverbindungen, Kohlenwasserstoffe (PAK). Die auf jeder Flasche abgedruckte Analyse muss lediglich Auskunft über charakteristische Bestandteile des Wassers geben. Über die hier aufgeführten Schadstoffe muss dort nichts angegeben sein. Und schauen Sie einmal nach, wann Ihr Mineralwasser zum letzten Mal untersucht wurde.

Spitze-Eisberg




Stilles Mineralwasser mit Keimen belastet
(NDR.de – 27.05.2013)

Mineral- und Tafelwasser-Verordnung
(GESETZE IM INTERNET – STAND 01.12.2006)

Trinkwasserverordnung
(GESETZE IM INTERNET – STAND 18.7.2016)

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