Die Abwässer in Deutschland sind durch Hormone, etwa durch die Einnahme von Antibabypillen belastet. In Versuchen hat man nachgewiesen, dass bei 0,5 Nanogramm bereits männliche Fische so geschädigt werden, dass sie keine Nachkommen mehr zeugen können.

Kläranlagen können Hormone oder Antibiotika nicht herausfiltern. Untersuchungen der Bochumer Ruhr-Uni stellen sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Hormonen und der seit Jahren sinkenden Anzahl von Spermien bei Männern und dem vermehrten Auftreten von Hodenkrebs her.




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