Pestizide sind organisch-chemische Stoffe zur Behandlung von Pflanzen und zur Bekämpfung von Schädlingen. Pestizide gehören wegen dem möglichen Gefährdungspotential überhaupt nicht ins Grund- und Trinkwasser.

Rund 40.000 Tonnen Pestizide werden jährlich allein in Deutschland versprüht. Das Geschäft lohnt sich: Die deutschen Pflanzenschutzmittel-Hersteller erzielten 2008 einen Netto-inlandsumsatz von 1,3 Milliarden Euro.
 

Auszug aus dem Buch „Wasser und Salz“ (Dr. med. Barbara Hendel):

Von den Substanzen wirken mehr als 280 nachweisbar krebserregend… Bis 1992 wurden per Gesetz nur 63 der insgesamt über 300 bekannten Pestizide und Fungizide analysiert… Als in den letzten Jahren maßgebliche Grenzwerte von Fungiziden und Pestiziden überschritten wurden, hat der Gesetzgeber sogar einfach die Grenze nach oben gesetzt und die Zahl der zu untersuchenden Substanzen von 63 auf 18 reduziert.

Was haben Pestizide mit dem Bienensterben zu tun?




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